Warum es Wintersport auch im Team gibt

Beim Biathlon sind zwei Fertigkeiten gefragt, die wo wohl nicht jeder besitzt. Einerseits müssen die Athleten sehr gute Langläufer sein, andererseits aber auch Schießfertigkeiten besitzen.

Die Streckenlänge variiert zwischen zehn und zwanzig Kilometern. Bei den Frauen müssen für den Sprint 7,5 Kilometer absolviert werden, im Einzel dagegen fünfzehn. Während der klassische Langlauf immer mehr Jugendliche an andere Sportarten oder die heimische Couch verliert, ist Biathlon so beliebt wie nie zuvor.

Gleich zwei Athletinnen des Deutschen Skiverbands e. V. (DSV) sind zu Ikonen der Medienwelt geworden: Die Bayerinnen Magdalena Neuner und Laura Dahlmeier erfreuen sich bei Biathlon-Fans in ganz Deutschland großer Beliebt- und Bekanntheit.

Spannung und TV-Präsenz

Die Gründe für die Beliebtheit des Biathlons sind leicht gefunden. Der Sport ist geradezu wie gemacht für die Fernsehsender, da er spannend ist und zugleich eine sehr nahe Bindung der Fans zu den Athleten ermöglicht. Gerade beim Schießen halten die Zuschauer für wenige Minuten den Atem an. Ein schlechtes Resultat kann selbst bei einem bis dato klaren Zwischenstand einen Wechsel an der Spitze auslösen. Bis heute werden Biathlon Veranstaltungen in den großen öffentlich-rechtlichen Sendern übertragen.

Team-Leistung statt individuelle Klasse

Mithilfe einer Staffel wurde von den Verantwortlichen geplant, den Sport von der individuellen auf die gemeinschaftliche Ebene zu heben. Bei der Staffel treten vier Athleten eines Teams gegen die anderen Nationen an. Entsprechend stark sind dann die breit besetzten Mannschaften wie die Norweger, Franzosen und auch die Deutschen. Kleinere Staaten wie die Slowenen oder Tschechen, bei denen es nur ein oder zwei Athleten der Spitzenklasse gibt, haben es da deutlich schwerer.

Männer und Frauen gemeinsam am Start

Bei der Mixed-Staffel gehen Frauen und Männer im Biathlon gemeinsam an den Start. Für die Fans wurde damit ein attraktives Format geschaffen, in dem die Teams zeigen können, dass sie bei beiden Geschlechtern und in der Breite gleichermaßen gut besetzt sind. Bei der klassischen Mixed-Staffel treten zwei Männer und zwei Frauen an.

Die später geschaffene Single-Mixed-Staffel reduziert die Anzahl der Athleten dagegen auf eine Frau und einen Mann. Oft haben die Athleten bei diesem Wettbewerb einen bevorzugten Partner, mit dem oder der sie das Rennen antreten. Gemeinsam geht es dann durch dick und dünn. Zu den Nationen, die bei der Mixed-Staffel in der Vergangenheit besonders erfolgreich waren, zählen Frankreich, Norwegen, die Russische Föderation und Deutschland. Auch die Italiener mit vielen Südtiroler Sportlern in ihren Reihen haben mehrmals auf dem Podium gestanden.

Sport — heute ist ein guter Tag, um dich herauszufordern

Es gibt viele Arten, sich sportlich zu betätigen, sodass sich niemand „herausreden“ kann, dass es nicht die richtige Sportart für ihn gibt. Es müssen ja nicht immer Hochleistungssportarten sein, sondern auch mit Yoga, Rudern, Walking, Wassergymnastik und Schwimmen können Menschen etwas für ihre Gesundheit und Beweglichkeit tun, und das auf die jeweilige Konstitution abgestimmt. Sich auf dem Sofa zu lümmeln, ist definitiv kein Sport. Das Muskelsystem und die Knochen durch regelmäßige Bewegung zu stärken, hilft beispielsweise, vielen Erkrankungen vorzubeugen. Wer sich nicht sicher ist, welche Sportart ihm liegt, kann mehrere austesten, um die zu entdecken, die ihm am besten liegt. Gleich in welchem Alter: Sport hält fit und ist ein Kraftstoff für den Körper. Sport bietet anstrengende Augenblicke, aber am Ende ist man froh, wenn man durchgehalten hat. Sport erhöht das Selbstvertrauen, und verantwortungsvoll praktiziert erhält er gesund und macht gute Laune.

Sport macht fit

Sport macht schlank, Sport schützt vor hohem Blutdruck und anderen Risiken! Er stärkt das Herz-Kreislauf-System und beiläufig wird auch noch das Immunsystem gestärkt. Haben wir alles schon gehört und wissen, dass es stimmt. Jetzt müssen wir es nur noch tun: Sport machen! Da aller Anfang schwer ist, sollten Menschen, die sich lange oder noch gar nicht sportlich betätigt haben, mit einer leichten Sportart wie etwa Wandern, Aqua-Jogging oder Pilates beginnen. Schon kleine Erfolge können dem Neu-Sportler danach neuen Schwung geben.

Glückshormone? — Her damit!

Schlechte Laune? Weg damit, und zwar mit Sport. Wer beim Wandern ein bisschen aufs Tempo drückt, der kann Glückshormone freisetzen und die miese Gemütslage vertreiben. Und das Beste: Wer es geschafft hat, sich den Hang hoch zu quälen, ist stolz und zufrieden und kann das nächste Ziel angehen. Das kann sein: Outdoor-Aktivitäten in den Bergen, einen kleinen Gipfel besteigen und dabei die herrliche Aussicht zu genießen. Um sich anschließend mit einer guten Tasse Kaffee und einem Stück Kucken in einem schönen Hotel wie im hotel engelberg zu belohnen.

Menschen, die aktiver sind, können Klettern, Surfen, Boxen, Tauchen, Mountainbiken durch die Wälder, sie fahren Ski und Snowboard und fühlen sich dabei in ihrem Element. Denn Ausdauersportarten setzen lustige Endorphine frei.

Dank Sport schläft man besser

Menschen, die anstrengende Work-outs hinter sich bringen, bauen Stress ab und können daher besser einschlafen. Durch die Bewegung werden auch die Muskeln schön müde und wollen sich in Morpheus‘ Armen wiegen. Jedoch ist es besser, sich nach dem Sport und vor dem Schlafengehen ausreichend Zeit zu lassen. Denn sonst ist es möglich, dass sich die Sportskanone ruhelos im Bett wälzt.

Sport als Patentlösung

Leider nicht! Auch wenn Sportler nach der sportlichen Aktivität abgespannt sind, sind sie kurz danach plötzlich wieder topfit. Denn Sport gibt Energie zurück und macht müde Glieder wieder munter. Studien haben gezeigt, dass Sporttreibende weniger krank sind, weniger Rückenschmerzen, Bluthochdruck und andere Zivilisationskrankheiten haben. Und Sport steigert das Selbstwertgefühl.

Fazit

Einen stressigen Alltag können Menschen mit körperlicher Bewegung wieder in die richtigen Bahnen lenken. Denn Sport hebt das Gemüt und macht glücklich. Und ist das Work-out gemeistert, bekommen wir positive Empfindungen.

Der Handball-Sport und die Öffentlichkeit

Schon 1936, als die Olympischen Spiele in Berlin ausgetragen wurden, stand der Handball auf dem offiziellen Programm. Seitdem hat sich die Sportart etabliert.

Präsenz bei den Olympischen Spielen

Heute lockt Handball Dutzende Millionen Menschen in aller Welt vor den Fernseher, wenn die Spiele bei Olympia übertragen werden. Abgesehen von der ersten Austragung ist es dem deutschen Team dabei nie gelungen, den Titel zu holen. 2016 in Rio de Janeiro war die Mannschaft dann allerdings wieder sehr nahe dran und scheiterte erst im Halbfinale an den Franzosen. Neben dem WM-Triumph ist ein Olympia-Sieg heute mit das Prestigeträchtigste, was im internationalen Handball gewonnen werden kann.

Die stärkste Liga der Welt?

Die deutsche Handball-Bundesliga rühmt sich europaweit damit, die besten Spieler in ihren Reihen zu haben. Ob das heute so noch der Fall ist, darüber scheiden sich die Geister. Manche Experten sind der Ansicht, die französische Liga habe längst aufgeschlossen. Wieder andere bescheinigen der ungarischen Spielklasse, europaweit die beste zu sein. Zwei der Top-Teams des Landes hatten zuletzt mehrfach den Sprung in das Finale 4 der besten Mannschaften geschafft. Dieses findet traditionell in Köln statt. Die dortige Lanxess Arena gehört zu den wichtigsten Spielstätten in ganz Europa.

Handball auf europäischem Top-Niveau

Wer im europäischen Handball für einen Topverein tätig ist, wird früher oder später auch in einer länderübergreifenden Liga antreten. Der wichtigste dieser Wettbewerbe ist die Champions League. Dort treten Vereine von Spanien bis Russland gegeneinander an. Bereits mehrmals konnte ein deutsches Team dort den Titel holen, darunter der HSV Hamburg, Flensburg-Handewitt und der THW Kiel.

Beliebtheit bei der Jugend

Heute ist Handball nach Fußball die zweitbeliebteste Mannschaftssportart in Deutschland. Hunderttausende Jugendliche spielen in einem Verein oder in ihrer Freizeit. Die Voraussetzungen dafür sind auch deshalb so gut, weil die Ausrüstung in diesem Sport relativ günstig ist. Zudem ist Handball spannend, abwechslungsreich und immer für eine Überraschung gut. Die Zukunft des Handballs steht und fällt mit der Jugend.

Das Aushängeschild Nationalmannschaft

Nicht ein Verein hat im Handball die meisten Anhänger, sondern die deutsche Handballnationalmannschaft, in der Stars aus ganz Deutschland spielen. Sie vertritt die Bundesrepublik bei internationalen Turnieren und ist so etwas wie das Aushängeschild des Deutschen Handball-Bundes DHB. Unvergessen bleiben die Erfolge, die die deutsche Mannschaft in den vergangenen Jahren für sich verbuchen konnte, darunter die siegreiche Europameisterschaft 2016. Der damalige Trainer Davur Sigurdsson verließ den DHB danach zwar in Richtung Japan, bleibt den deutschen Fans aber außerordentlich positiv in Erinnerung. Ein weiteres Gesicht des deutschen Handballs ist zweifellos Heiner Brand. Der durch seinen markanten Schnauzer bekannt gewordene Ex-Nationalcoach steht für die erfolgreichste Episode des Teams überhaupt. Gemeinsam mit Spielern wie Stefan Kretzschmar, Michael Kraus, Henning Fritz und Daniel Stephan wurde er 2004 Europa- und 2007 Weltmeister.

Sport tut in jedem Alter gut

Das Schöne am Sport ist, dass wirklich jeder eine Sportart finden kann, mit der er sich wohlfühlt. Sport soll vor allem Spaß machen und ist zudem noch für die Gesundheit gut. Bewegung, besonders an der frischen Luft, kann Beschwerden minimieren. So sind körperliche Handicaps und Erkrankungen keine Ausrede, sich nicht auf irgendeine Art und Weise sportlich zu betätigen. Das Gute daran ist, dass heutzutage viele Sportarten in der Gruppe ausgeführt werden können, sodass der Freizeitsportler nicht alleine schwitzen muss.

Diese Sportarten lassen Pfunde purzeln

Joggen, Radfahren oder Wandern sind die richtigen Sportarten für Freizeitsportler, die sich bewegen und etwas für die Figur tun möchten. Sie bringen das Herz-Kreislauf-System in Gang, stärken das Immunsystem, sie tanken Energie und die Kalorien verbrennen nur so. Mit der richtigen Bekleidung und dem richtigen Schuhwerk, wie etwa Boots von Rieker Schuhe, können auch Menschen mit gewissen Einschränkungen auf eine leichte Wandertour aufbrechen. Abseits der Großstadt, auf dem Land, durch Wald und Feld, in den Bergen oder am See macht der Aufenthalt im Freien noch mehr Spaß.

Diese Sportarten sind optimal bei Gelenkproblemen

Für Menschen, die mit Gelenkproblemen zu kämpfen haben, sind Gymnastik, Nordic Walking, Schwimmen, Aqua-Gymnastik oder Langlauf im Winter gut für das Wohlbefinden. Diese Sportarten sind in jedem Alter fördernd. Wer es langsam angehen lässt, wird viel Spaß damit haben und schüttet dabei noch Glückshormone aus. Auch bei Menschen, die sich bisher wenig oder noch nie sportlich betätigt haben, setzen positive Effekte ein.

Diese Sportarten sind gut für den Rücken

Schonhaltung ist das denkbar Schlechteste für einen defekten Rücken. Sportarten, die die Körperhaltung verbessern und die Wirbelsäule stabilisieren, sind wohltuend. Hier bieten sich Rückenkurse, Tai Chi, Walken oder Wandern an. Alle Bewegungsabläufe müssen sauber ausgeführt werden. Wichtig ist hier lediglich, dass die Betätigung nicht über die Schmerzgrenze hinausgeht. Die richtigen Sportschuhe sind hier besonders wichtig.

Diese Sportarten helfen bei Entspannung

Kleine Auszeiten vom Alltag sind essenziell. Neben körperlicher Fitness braucht der Körper auch Ruhe und Entspannung. Entspannungssportarten, richtig ausgeführt, bringen Körper und Geist in Einklang. Pilates ist ein ganzheitliches Körpertraining und konzentriert sich neben Fitness auf Atmung und Haltung. Häufig wird mit Bällen oder Bändern gearbeitet. Yoga ist gut für die Gesundheit und wirkt entspannend, fördert die Geduld und sorgt dafür, dass man sich nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Bei progressiver Muskelentspannung wird durch bewusstes Anspannung und Lösen verschiedener Muskelgruppen eine Entspannung bewirkt. Qigong ist eine Sportart mit fließenden Bewegungen und fördert das Immunsystem und durch meditative Komponenten wirkt es beruhigend.

Sportarten für Abenteurer

Allround-Work-outs, die nicht nur den Körper fit halten, sondern auch den Kopf trainieren, sind speziell bei Outdoor-Abenteurern beliebt. So bietet Klettern ein optimales Ganzkörpertraining und Nervenkitzel dazu. Auch beim Surfen ist der volle Körpereinsatz gefordert und beansprucht viele Muskelgruppen. Surfen bietet Spannung und einen hohen Spaßfaktor. Downhill und Freeride sind obendrein Sportarten für Draufgänger. Jedoch sind bei Extrem-Sportarten eine gute Fitness und ein guter Gesundheitszustand nötig.

Neue Favoriten in der Champions League

Schon seit rund einem Jahrzehnt gibt die Premier League europaweit mit Abstand am meisten Geld für neue Spieler aus. Der Erfolg der dortigen Vereine ließ dennoch auf sich warten. Erst die vergangene Europapokal-Saison spülte viele der Teams endgültig nach ganz oben. Der FC Liverpool wurde im Spiel gegen Tottenham Champions League Sieger und die Europa League gewann Chelsea London.

Real Madrid und der Neuanfang

In der Uefa Champions League war in den letzten Jahren kein Verein so erfolgreich wie Real Madrid. Ganze drei Mal in Folge konnte das Team aus der spanischen Hauptstadt den Wettbewerb für sich gewinnen. Erst der FC Liverpool mit dem deutschen Trainer Jürgen Klopp brach diese Serie im vergangenen Jahr. Was alle drei erfolgreichen Saisons mit dem Jahr 2014 verbindet, in dem Real ebenfalls gewinnen konnte, ist eine ganz erstaunliche Personalie: Der Portugiese Cristiano Ronaldo, in Madrid zum Superstar avanciert, war in jeder einzelnen Saison der Star des Teams. Er gilt nicht nur als ausgezeichneter Freistoßschütze, sondern auch als exzellenter Techniker. Zudem wird ihm nachgesagt, besonders hart und lange zu trainieren. Nach seinem Abgang steht Real Madrid nun inmitten eines Umbruchs.

Die fragwürdige Transferstrategie des FC Bayern

Der FC Bayern im Sommer 2019: Niederlage im Supercup, nur ein Punkt gegen Hertha in der Liga. Der Verein ist alles andere als erfolgreich in die neue Saison gestartet. Vielen Fans bereitet die Transferpolitik des Sommers bis dato noch große Sorgen. Abgesehen von Lucas Hernandez und Philippe Coutinho fehlen die Namen echter Stars bisher. Vom VfB Stuttgart konnte zumindest noch der Weltmeister Benjamin Pavard verpflichtet werden, von Hamburg kam Fiette Arp. Die ersten beiden Pflichtspiele zeigten nun, dass der Rekordmeister noch nicht so weit ist, wie es die Fans vielleicht erhofften. Fraglich ist auch, ob der Verein in der Champions League bestehen kann, wenn es noch nicht einmal in der schwächeren Bundesliga klappt. Die Zukunft wird zeigen, wohin die Reise geht.

Große Ankündigungen, wenig Taten

Die im Frühjahr noch groß angekündigtenTransfers blieben beim FC Bayern weit unspektakulärer als von der Öffentlichkeit erwartet. Dies umso mehr, als dass der Präsident des Clubs, Uli Hoeneß, zuvor großspurige Ankündigungen gemacht hatte. Sein Satz „Wenn Sie wüssten, wen wir schon alles unter Vertrag haben“ gegenüber einem Pressevertreter wirkt im Rückblick wie blanker Hohn für die Bayern Fans. Sie können sich zwar auf einen so talentierten Fußballer wie Philippe Coutinho freuen, dieser wurde jedoch nur ausgeliehen anstatt auf ihn zu verzichten. Zugleich hörten mit Rafinha, Arjen Robben und Franck Ribery gleich drei Topstars auf einmal auf, die dem Club in der Zukunft mit Sicherheit sehr fehlen werden.

Wie stehen die Chancen auf einen weiteren Meistertitel?

Viele Beobachter fragen sich, ob die Bayern auch in der kommenden Saison wieder die besten Karten haben, die Meisterschale zu holen. Neben Dortmund werden wohl auch andere Mannschaften wieder voll auf Angriff setzen, darunter RB Leipzig und Bayer Leverkusen. Beide Teams haben sich im Sommer mit neuen Stars verstärkt und bei Leipzig sitzt jetzt sogar mit Julian Nagelsmann ein erfolgreicher Nachwuchstrainer auf der Bank. Für Bayern dürfte es also noch schwerer werden, da sind sich die Experten weitestgehend einig. Andererseits verfügt der Club über eine beträchtliche Anzahl an Weltstars, die ein Spiel in kurzer Zeit entscheiden können.

Und was macht die Konkurrenz?

Interessant zu beobachten wird sein, ob die Konkurrenz die vermeintliche Bayern-Schwäche ausnutzen kann. Abgesehen von der jahrelangen Nummer zwei, Borussia Dortmund, werden auch anderen Teams Ambitionen nachgesagt, darunter Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen. Auch der FC Schalke 04 möchte die verkorkste Vorsaison gerne wieder vergessen machen. Ob das gelingen wird, ist angesichts des dünnen Kaders aber fraglich.

Kreativität Fehlanzeige

Kommen wir zurück zu den Münchnern: Hier ist es vor allem die mangelnde Kreativität der Verantwortlichen, die die Fans geschockt hat. Selten hat man es erlebt, dass Rummenigge und Hoeneß angesichts eines unvermeidlichen Umbruchs so wenig Neues wagten bei den Transfers. Echte Juwelen konnten jedenfalls nicht geholt werden.

Dortmund im Angriffsmodus

Für Borussia Dortmund war die Transferperiode in diesem Sommer auf ganzer Linie erfolgreich. Neben der Rückkehr konnten unter anderem die Verpflichtungen von Nico Scholz, Thorgan Hazard und Julian Brandt klar gemacht werden. Alle drei gehören in der Bundesliga zu den etablierten Leistungsträgern, die bei ihren Vereinen eine tragende Rolle gespielt haben. Dass alle drei nun zu Borussia Dortmund wechselten, darf als großer Erfolg für den Manager des Vereins, Hans Joachim Watzke, gewertet werden. Er hatte den Verein einige Jahre zuvor auch an die Börse gebracht. Heute ist Borussia Dortmund die einzige Aktiengesellschaft unter den deutschen Fußballvereinen.

Prominente Abgänge

Ein weiterer Erfolg der Dortmunder war es, einige der gut bezahlten Bankspieler gewinnbringend zu verkaufen. Abdou Diallo brachte dem Verein mit seinem Wechsel zu Paris Saint Germain ganze 32 Millionen Euro ein. Maximilian Philipp suchte sein Glück in Moskau, was zwanzig Millionen Euro in die Kassen spülte, und auch die formschwachen Alexander Isak, Shinji Kagawa und Andre Schürrle sind jetzt nicht mehr für den BVB aktiv.

Trainer Favre will es noch einmal wissen

Seit Borussia Dortmund von dem Schweizer Lucien Favre trainiert wird, geht es mit dem Verein nur noch aufwärts. Er konnte an Erfolge anknüpfen, die es zuvor nur mit Jürgen Klopp und, mit Abstrichen, in der Zeit von Thomas Tuchel gegeben hatte. Im vergangenen Jahr hätte es sogar beinahe für die deutsche Meisterschaft gereicht. Am Ende verhinderte nur eine teils verkorkste Rückrunde den ganz großen Triumph. Für Favre eine persönliche Niederlage, die er in diesem Jahr unbedingt vermeiden möchte. Entsprechend selbstbewusst und mutiert agierten die Dortmunder dann auch auf dem Transfermarkt. Mit Julian Brand und Thorgan Hazard konnten sie zwei Spieler verpflichten, die auch bei anderen Teams ganz oben auf der Liste gestanden hatten. Die Chancen auf eine gute Saison stehen aber noch aus einem anderen Grund sehr gut: Die Unterstützung der Fans ist bei 80.000 Zuschauern im Signal Iduna Park gewiss.

Bezwingen die Borussen die großen Bayern?

Was im Supercup zum Erstaunen vieler Beobachter gelang, soll jetzt auch in der Liga umgesetzt werden: Zwei Siege gegen den großen FC Bayern München. Oft scheiterten die Dortmunder nur knapp gegen die Münchner und leisteten sich Spiele auf Augenhöhe. Besonders schmerzhaft war sicherlich die Niederlage in Wembley 2013. In dieser Saison sollen nun endlich zwei Siege her.

Neue Hoffnung für das deutsche Basketball-Nationalteam

Kurz vor der Weltmeisterschaft in China wird die deutsche Basketball-Nationalmannschaft zu den großen Favoriten gezählt. Man ist vielleicht noch nicht auf einer Höhe mit den dominanten Amerikanern. Aber zumindest in Europa kann Deutschland mittlerweile jede andere Nationalmannschaft schlagen. Das alleine ist schon deshalb bemerkenswert, weil vor einigen Jahren der beste deutsche Spieler aller Zeiten sich aus Deutschland verabschiedet hat: Dirk Nowitzki, ehemals Star bei den Dallas Mavericks.

Neue Talente für den DBB

Dem DBB ist es zuletzt gelungen, viele der jungen Talente direkt in das Nationalteam zu integrieren. Dort zählen Paul Zipser, Daniel Theis und andere junge Spieler bereits jetzt zu den großen Leistungsträgern. Zu verdanken ist dieser Umstand vor allem einer gelungenen Nachwuchsarbeit. Viele der Konzepte des Fußballs wurden in den Basketballsport übertragen und so verfügt heute fast jeder Bundesligist über seine eigene Jugendakademie. Dort werden Talente gezielt gefördert und so auf eine Karriere im Profibasketball vorbereitet. Zu verdanken ist diese Entwicklung zu großen Teil dem ehemaligen Trainer des Nationalteams, Dirk Bauermann. Dieser hatte lange Zeit angeprangert, dass zu wenige deutsche Spieler in der Liga ihr Brot verdienten. Er schlug daher eine Regel für Mindestzahlen an deutschen Spielern vor und setzte diese anschließend um.

Titelchancen in China?

Ob die deutsche Mannschaft tatsächlich einen Chance auf den Titel hat, steht noch in den Sternen. Ohne Zweifel kann sie jedoch schon jetzt mit den ganz Großen mithalten. In der Vorbereitung hat das Team bereits den Franzosen und Serben das Fürchten gelehrt. Zeit für einen deutschen WM-Titel?

EuroLeague oder Champions League?

Nirgendwo sonst können die europäischen Fans so viele Topstars live zu Gesicht bekommen wie in der EuroLeague des Verbandes ULEB. Diese gilt seit Jahren als Königsklasse des europäischen Basketballsports, wenngleich sie mit der nordamerikanischen NBA sicherlich nicht mithalten kann. Dies zeigt sich gewöhnlich auch daran, dass die Creme de la creme der EuroLeague-Spieler früher oder später den Sprung in die Vereinigten Staaten wagt.

Wo die Stars des Kontinents zu Hause sind

Das besondere an der EuroLeague bleibt derweil, dass Teams aus ganz Europa und sogar darüber hinaus an ihr teilnehmen. Spanien, Griechenland und die Türkei sind dabei so etwas wie die Leitnationen, wenn es um ausverkaufte Hallen, Begeisterung und technisch anspruchsvollen Basketball geht. Innerhalb Europas hat die EuroLeague seit einigen Jahren Konkurrenz vom Weltverband FIBA bekommen.

Konkurrenz vom Weltverband

Der Erfolg der EuroLeague rief einige Neider auf den Plan. Darunter auch aus dem Weltverband FIBA. Um selbst vom Profit des internationalen Basketballs profitieren zu können, schuf die FIBA zusätzlich die Basketball Champions League. Diese trägt zwar einen renommierten Namen, ist faktisch aber nicht ganz so stark besetzt wie die EuroLeague. Allerdings werden dort hohe Summen an die beteiligten Teams ausgeschüttet.

Hier brauchen die Spieler eine ruhige Hand

Noch vor einigen Jahren hätten die meisten das Darts noch mit dem wöchentlichen Gang in die Stammkneipe assoziiert. Heute ist dieser Sport jedoch weit mehr als das. Er füllt ganze Hallen mit tausenden begeisterter Fans. Und dies nicht mehr nur in seinem Mutterland Großbritannien, sondern längst auch in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Darts ist spannend, spektakulär und erfordert große Sportsmänner. Stundenlanges Training und eine ruhige Hand sind die Voraussetzung für dauerhafte Erfolge bei Turnieren.

Warum dieser Sport viel Erfahrung benötigt

Wer einmal selbst Pfeile auf die berüchtigte Dartscheibe geworfen hat, wird ohne jeden Zweifel feststellen, dass dies weit leichter aussieht als es tatsächlich ist, Um in die Weltspitze aufzusteigen, benötigt man jahrelange Erfahrung und möglichst auch ein ordentliches Maß an Talent. Innerhalb der Weltspitze ist der Wettbewerb scharf und der Druck enorm.

Phil Taylor und seine Nachfolger

Kein Sportler prägte das Darts so sehr wie der Engländer Phil Taylor. Der in Stoke on Trent geborene, sechzehnmalige Weltmeister steht so sehr für diesen Kneipensport wie Michael Schumacher für die Formel 1. Mit seinem Spiel erwarb er sich den Spitznamen „The Power“. Neben der Weltmeisterschaft konnte er auch den zweitwichtigsten Wettbewerb, das World Matchplay mehr als ein Dutzend mal für sich entscheiden. Nach seinem Karriereende vor zwei Jahren wurde das Turnier prompt nach ihm benannt.

Dartfans in aller Welt verehren ihren Helden derweil noch immer, auch wenn Taylor heute nur noch auf Showveranstaltungen Pfeile wirft. Als sein designierter Nachfolger gilt der Niederländer Michael van Gerwen, aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste und dennoch immer auf dem Boden geblieben. Konkurrenz macht ihm allerdings der englische Landsmann von Taylor, Rob Cross, der „The Power“ bei dessen letzter WM im Finale bezwingen konnte.