Das Feiern von Siegen gehört seit jeher zum Sport

Schon die alten Römer nahmen so manches Ereignis als Anlass dafür, ein Fest zu feiern. Neben der monatlichen Verehrung der unzähligen Götter wurden natürlich auch die gewonnenen Feldzüge und Schlachten ausgiebig gefeiert. Die Feierlust ging so weit, dass beispielsweise die berüchtigten Wettkämpfe im Kolosseum selbst schon als Feier verstanden wurden. Das Volk hatte Brot und Spiele, die Sieger erhielten allgemeine Anerkennung, Macht und Prestige. Und der Adel zelebrierte mit üppigen Gelagen.

Und auch heute noch gehört das Reichen von Speisen zu den allgemein üblichen gesellschaftlichen Ritualen bei Siegesfeiern. Im Laufe der Zeit haben sich die Bräuche der verschiedensten Kulturen vermischt und mittlerweile ist es sogar üblich, auf Sportlerbällen die Wettkampf-Sieger mit delikaten mehrlagigen Schicht-Torten zu feiern.

Die Siegesfeiern von heute

Vielerorts organisieren die Sportverbände die Events wie kleine Banketts und laden die Siegermannschaften und teilweise auch die engeren Freunde und Familienmitglieder dazu ein, die Gewinner gebührend zu feiern. Bei solchen besonderen Anlässen spielt das Anschneiden der Siegertorte oft eine zentrale Rolle. Daher wird an die Erscheinung der Torte gewisse Ansprüche gestellt. Aber zum Glück kann man dafür einen Naked Cake online bestellen, den man passend zum sportlichen Thema und den eigenen Vorstellungen entsprechend gestalten kann.

Die Sieges-Torte als essbare Trophäe

Mit etwas Kreativität hat man die Dekoration der ein- oder zweischichtigen Schoko- oder Vanilleböden im Handumdrehen erledigt. Und weil die Torten auch vor allem für die Gäste gedacht sind, will man natürlich, auch wenn es sich um ein Sport-Event handelt, nicht unbedingt komplett auf Kalorien verzichten. Denn auch das Auge isst mit. Vielleicht bestellt man gleich ein par der kunstvoll gestalteten Fondant-Rosen als Topping mit?

Und schon kann man sich bei der Planung der Events den anderen wichtigen Punkten des Rahmenprogramms, wie Speisen und Getränken, widmen. Außerdem muss für die musikalische Unterhaltung der Gäste gesorgt werden. Also wird man einen DJ oder wenigsten eine Musikanlage benötigen, denn die Besucher wollen tanzen.

Die Formel 1 im großen Umbruch

Nachdem die wichtigste Rennserie der Welt über Jahre hinweg von dem Briten Bernie Ecclestone geführt wurde, übernahm 2016 Liberty Media aus den USA das Zepter. Statt Herzblut für die Königsklasse des Rennsports an sich zu vergießen, gilt nun wohl vor allem die Devise, viel Geld zu verdienen. Liberty Media ist eine rein gewinnorientierte Gesellschaft, die ihr Geld ansonsten eher im Bankenbusiness macht. Gleichzeitig dürfte mit dem neuen Besitzer auch die Spannung in der Formel 1 wieder steigen. Es gibt Gerüchte, dass die Rennserie den Teams künftig finanzielle Limits setzt. Damit würde der Konkurrenzkampf sicherlich wieder spannender werden. Zuletzt bestand das Problem, dass finanzstarke Teams wie Mercedes beinahe konkurrenzlos dominieren konnten. Ein Weltmeister aus einem der kleineren Rennställe schien dagegen ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

Nur noch Kommerz statt alter Streckentradition

Kritik an dem Vorgehen von Liberty gab und gibt es vor allem von den Betreibern traditionsreicher Rennstrecken. Diese bezweifeln, dass künftig noch Platz für sie ist. Dies trotz einer großen Fangemeinde, die es beispielsweise in Großbritannien, Spanien und Deutschland noch immer gibt. Andererseits ist die Formel 1 alleine durch Ticketeinnahmen nur schwer zu refinanzieren. Die Betreiber sind aus diesem Grund auf potente Geldgeber oder Gönner angewiesen, die sie bevorzugt in der arabischen Welt und Asien finden. Mit Texas und bald Las Vegas sind zudem zwei amerikanische Strecken im Rennkalender.

Alte und neue Helden der Formel 1

Wer es in der Formel 1 zum Weltmeister schafft, dem sind Ruhm und Ehre gewiss. In Brasilien wird beispielsweise der zweimalige Gewinner der Rennserie, Ayrton Senna, noch immer verehrt. Umso dramatischer war der Tod dieses Volkshelden, der während des italienischen Grand Prixs im Jahr 1994 bei einem verheerenden Unfall ums Leben kam. In Deutschland kommt den meisten beim Gedanken an die Formel 1 wohl Michael Schumacher in den Kopf.

Volleyball beliebt wie eh und je

Volleyball gehört in Deutschland nach wie vor zu den Top-Mannschaftssportarten. Die Vielseitigkeit macht diesen Sport so reizvoll. Man braucht kein Profi im Baggern und Pritschen zu sein, um die ganze Welt des Volleyballs zu entdecken.

Halle oder Strand?

Für viele sportbegeisterte Menschen muss im Sommer am Strand unbedingt ein Netz hängen. Insbesondere Beachvolleyball hat es zu großer Bekanntheit geschafft und es gibt inzwischen viele Events sowohl für Hobbysportler als auch für Profis. Damit man bei der Veranstaltung eine gute Figur macht, ist gute Sportkleidung ein Muss. Für jeden Geschmack ist im Shop von Aim’n etwas dabei, damit man sowohl auf als auch neben dem Volleyballfeld richtig gut gekleidet ist. Wer den Sand nicht so mag, für den ist Volleyball in der Halle das Richtige. Die Teams sind größer und die Spielzüge komplexer, man ist wetterunabhängig und es gibt auch dort Turniere für Profis und Hobby-Volleyballer.

Mit Können und Taktik

Volleyball erfordert nicht nur ein hohes Maß an Kondition und Beweglichkeit. Die Herausforderung ist vor allem die Spieltaktik, mit der man seinen Gegner bezwingen möchte. Man muss genauestens die Spielzüge der anderen Mannschaft studieren, um entsprechend agieren zu können und mit den richtigen Ballwechseln und Spielzügen zu kontern. Gleichzeitig muss das Team insgesamt als Einheit funktionieren. So läuft beim Volleyball nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf auf Höchstleistung.

Das deutsche Tischtennis sucht neue Helden

Neben Dimitrij Ovtcharov ist er auch heute, mit fast 40, noch das bekannteste und erfolgreichste Gesicht des deutschen Tischtennis: Timo Boll. Der sympathische Hesse dominiert die deutsche Liga seit vielen Jahren fast nach Belieben und konnte auch auf der internationalen Bühne schon erstaunliche Erfolge einfahren. Vor etwa zwanzig Jahren begann seine Weltkarriere mit dem Bundesliga-Debüt. Und er veränderte Deutschlands Tischtennis.

Letzte Erfolge in einer Weltkarriere

Mit Timo Boll dominierte für viele Jahre ein Mann aus dem Odenwald den europäischen Tischtennis-Sport. Er schaffte es auf den Platz eins der Weltrangliste und gerierte zum Helden der chinesischen Öffentlichkeit.

Nur eines blieb ihm Zeit seiner Karriere verwehrt: Einzel-Gold bei den Olympischen Spielen. Immer dann, wenn dieses große Turnier anstand, befand er sich in einer Formschwäche oder konnte sein Können nicht vollständig abrufen. Besonders in Peking 2008 hatte sich der Deutsche große Hoffnungen gemacht, zumindest mit einer Einzelmedaille den Weg zurück in die Heimat antreten zu dürfen.

Vielleicht ergibt sich Boll aber noch eine letzte Chance: 2020 finden die Olympischen Spiele im japanischen Tokio statt. Und noch immer trifft man Timo Boll in den Top 10 der Welt an.

Die sagenhaften Leistungen der Triathleten und Zehnkämpfer

Zwischen 2014 und 2018 hatten die Gewinner des Ironman-Triathlons auf Hawaii eines gemeinsam: Sie stammten alle aus Deutschland. Damit sind sie Botschafter einer noch viel größeren Entwicklung: Der Triathlon hat in Deutschland einen Siegeszug begonnen. Der offizielle Triathlon-Verband gibt die Zahl der Athleten deutschlandweit auf 60.000 an, eine Steigerung um zwei Drittel in etwa fünfzehn Jahren. Triathlon boomt und gewinnt an Beliebtheit in der Bundesrepublik.

Ein Sport nur für Allrounder

Beim Zehnkampf haben wirklich nur diejenigen Sportler Gewinnchancen, die auf vielen Ebenen Höchstleistungen erbringen können. Man muss ebenso in der Lage sein, weit zu springen, wie schnell und ausdauernd zu laufen. Kaum einer beherrschte das in den vergangenen Jahren so gut wie der Amerikaner Ashton Eaton. Er pulverisierte den Weltrekord in seiner Sportart und beendete seine Karriere 2017 in einem Moment, in dem er kaum noch ebenbürtige Gegner fand. Umso erstaunlicher war es, dass sein Rekord nur ein Jahr später durch den Franzosen Kevin Mayer unterboten wurde. So oder so ist beim Zehnkampf ein hohes Maß an technischer Stärke gefragt. Stabhochsprung und Diskuswerfen sind Teil des Wettbewerbs.

Der weibliche Gegenpart zum Zehnkampf ist der Siebenkampf.

Sport — heute ist ein guter Tag, um dich herauszufordern

Es gibt viele Arten, sich sportlich zu betätigen, sodass sich niemand „herausreden“ kann, dass es nicht die richtige Sportart für ihn gibt. Es müssen ja nicht immer Hochleistungssportarten sein, sondern auch mit Yoga, Rudern, Walking, Wassergymnastik und Schwimmen können Menschen etwas für ihre Gesundheit und Beweglichkeit tun, und das auf die jeweilige Konstitution abgestimmt. Sich auf dem Sofa zu lümmeln, ist definitiv kein Sport. Das Muskelsystem und die Knochen durch regelmäßige Bewegung zu stärken, hilft beispielsweise, vielen Erkrankungen vorzubeugen. Wer sich nicht sicher ist, welche Sportart ihm liegt, kann mehrere austesten, um die zu entdecken, die ihm am besten liegt. Gleich in welchem Alter: Sport hält fit und ist ein Kraftstoff für den Körper. Sport bietet anstrengende Augenblicke, aber am Ende ist man froh, wenn man durchgehalten hat. Sport erhöht das Selbstvertrauen, und verantwortungsvoll praktiziert erhält er gesund und macht gute Laune.

Sport macht fit

Sport macht schlank, Sport schützt vor hohem Blutdruck und anderen Risiken! Er stärkt das Herz-Kreislauf-System und beiläufig wird auch noch das Immunsystem gestärkt. Haben wir alles schon gehört und wissen, dass es stimmt. Jetzt müssen wir es nur noch tun: Sport machen! Da aller Anfang schwer ist, sollten Menschen, die sich lange oder noch gar nicht sportlich betätigt haben, mit einer leichten Sportart wie etwa Wandern, Aqua-Jogging oder Pilates beginnen. Schon kleine Erfolge können dem Neu-Sportler danach neuen Schwung geben.

Glückshormone? — Her damit!

Schlechte Laune? Weg damit, und zwar mit Sport. Wer beim Wandern ein bisschen aufs Tempo drückt, der kann Glückshormone freisetzen und die miese Gemütslage vertreiben. Und das Beste: Wer es geschafft hat, sich den Hang hoch zu quälen, ist stolz und zufrieden und kann das nächste Ziel angehen. Das kann sein: Outdoor-Aktivitäten in den Bergen, einen kleinen Gipfel besteigen und dabei die herrliche Aussicht zu genießen. Um sich anschließend mit einer guten Tasse Kaffee und einem Stück Kucken in einem schönen Hotel wie im hotel engelberg zu belohnen.

Menschen, die aktiver sind, können Klettern, Surfen, Boxen, Tauchen, Mountainbiken durch die Wälder, sie fahren Ski und Snowboard und fühlen sich dabei in ihrem Element. Denn Ausdauersportarten setzen lustige Endorphine frei.

Dank Sport schläft man besser

Menschen, die anstrengende Work-outs hinter sich bringen, bauen Stress ab und können daher besser einschlafen. Durch die Bewegung werden auch die Muskeln schön müde und wollen sich in Morpheus’ Armen wiegen. Jedoch ist es besser, sich nach dem Sport und vor dem Schlafengehen ausreichend Zeit zu lassen. Denn sonst ist es möglich, dass sich die Sportskanone ruhelos im Bett wälzt.

Sport als Patentlösung

Leider nicht! Auch wenn Sportler nach der sportlichen Aktivität abgespannt sind, sind sie kurz danach plötzlich wieder topfit. Denn Sport gibt Energie zurück und macht müde Glieder wieder munter. Studien haben gezeigt, dass Sporttreibende weniger krank sind, weniger Rückenschmerzen, Bluthochdruck und andere Zivilisationskrankheiten haben. Und Sport steigert das Selbstwertgefühl.

Fazit

Einen stressigen Alltag können Menschen mit körperlicher Bewegung wieder in die richtigen Bahnen lenken. Denn Sport hebt das Gemüt und macht glücklich. Und ist das Work-out gemeistert, bekommen wir positive Empfindungen.

Sport tut in jedem Alter gut

Das Schöne am Sport ist, dass wirklich jeder eine Sportart finden kann, mit der er sich wohlfühlt. Sport soll vor allem Spaß machen und ist zudem noch für die Gesundheit gut. Bewegung, besonders an der frischen Luft, kann Beschwerden minimieren. So sind körperliche Handicaps und Erkrankungen keine Ausrede, sich nicht auf irgendeine Art und Weise sportlich zu betätigen. Das Gute daran ist, dass heutzutage viele Sportarten in der Gruppe ausgeführt werden können, sodass der Freizeitsportler nicht alleine schwitzen muss.

Diese Sportarten lassen Pfunde purzeln

Joggen, Radfahren oder Wandern sind die richtigen Sportarten für Freizeitsportler, die sich bewegen und etwas für die Figur tun möchten. Sie bringen das Herz-Kreislauf-System in Gang, stärken das Immunsystem, sie tanken Energie und die Kalorien verbrennen nur so. Mit der richtigen Bekleidung und dem richtigen Schuhwerk, wie etwa Boots von Rieker Schuhe, können auch Menschen mit gewissen Einschränkungen auf eine leichte Wandertour aufbrechen. Abseits der Großstadt, auf dem Land, durch Wald und Feld, in den Bergen oder am See macht der Aufenthalt im Freien noch mehr Spaß.

Diese Sportarten sind optimal bei Gelenkproblemen

Für Menschen, die mit Gelenkproblemen zu kämpfen haben, sind Gymnastik, Nordic Walking, Schwimmen, Aqua-Gymnastik oder Langlauf im Winter gut für das Wohlbefinden. Diese Sportarten sind in jedem Alter fördernd. Wer es langsam angehen lässt, wird viel Spaß damit haben und schüttet dabei noch Glückshormone aus. Auch bei Menschen, die sich bisher wenig oder noch nie sportlich betätigt haben, setzen positive Effekte ein.

Diese Sportarten sind gut für den Rücken

Schonhaltung ist das denkbar Schlechteste für einen defekten Rücken. Sportarten, die die Körperhaltung verbessern und die Wirbelsäule stabilisieren, sind wohltuend. Hier bieten sich Rückenkurse, Tai Chi, Walken oder Wandern an. Alle Bewegungsabläufe müssen sauber ausgeführt werden. Wichtig ist hier lediglich, dass die Betätigung nicht über die Schmerzgrenze hinausgeht. Die richtigen Sportschuhe sind hier besonders wichtig.

Diese Sportarten helfen bei Entspannung

Kleine Auszeiten vom Alltag sind essenziell. Neben körperlicher Fitness braucht der Körper auch Ruhe und Entspannung. Entspannungssportarten, richtig ausgeführt, bringen Körper und Geist in Einklang. Pilates ist ein ganzheitliches Körpertraining und konzentriert sich neben Fitness auf Atmung und Haltung. Häufig wird mit Bällen oder Bändern gearbeitet. Yoga ist gut für die Gesundheit und wirkt entspannend, fördert die Geduld und sorgt dafür, dass man sich nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Bei progressiver Muskelentspannung wird durch bewusstes Anspannung und Lösen verschiedener Muskelgruppen eine Entspannung bewirkt. Qigong ist eine Sportart mit fließenden Bewegungen und fördert das Immunsystem und durch meditative Komponenten wirkt es beruhigend.

Sportarten für Abenteurer

Allround-Work-outs, die nicht nur den Körper fit halten, sondern auch den Kopf trainieren, sind speziell bei Outdoor-Abenteurern beliebt. So bietet Klettern ein optimales Ganzkörpertraining und Nervenkitzel dazu. Auch beim Surfen ist der volle Körpereinsatz gefordert und beansprucht viele Muskelgruppen. Surfen bietet Spannung und einen hohen Spaßfaktor. Downhill und Freeride sind obendrein Sportarten für Draufgänger. Jedoch sind bei Extrem-Sportarten eine gute Fitness und ein guter Gesundheitszustand nötig.

Hier brauchen die Spieler eine ruhige Hand

Noch vor einigen Jahren hätten die meisten das Darts noch mit dem wöchentlichen Gang in die Stammkneipe assoziiert. Heute ist dieser Sport jedoch weit mehr als das. Er füllt ganze Hallen mit tausenden begeisterter Fans. Und dies nicht mehr nur in seinem Mutterland Großbritannien, sondern längst auch in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Darts ist spannend, spektakulär und erfordert große Sportsmänner. Stundenlanges Training und eine ruhige Hand sind die Voraussetzung für dauerhafte Erfolge bei Turnieren.

Warum dieser Sport viel Erfahrung benötigt

Wer einmal selbst Pfeile auf die berüchtigte Dartscheibe geworfen hat, wird ohne jeden Zweifel feststellen, dass dies weit leichter aussieht als es tatsächlich ist, Um in die Weltspitze aufzusteigen, benötigt man jahrelange Erfahrung und möglichst auch ein ordentliches Maß an Talent. Innerhalb der Weltspitze ist der Wettbewerb scharf und der Druck enorm.

Phil Taylor und seine Nachfolger

Kein Sportler prägte das Darts so sehr wie der Engländer Phil Taylor. Der in Stoke on Trent geborene, sechzehnmalige Weltmeister steht so sehr für diesen Kneipensport wie Michael Schumacher für die Formel 1. Mit seinem Spiel erwarb er sich den Spitznamen „The Power“. Neben der Weltmeisterschaft konnte er auch den zweitwichtigsten Wettbewerb, das World Matchplay mehr als ein Dutzend mal für sich entscheiden. Nach seinem Karriereende vor zwei Jahren wurde das Turnier prompt nach ihm benannt.

Dartfans in aller Welt verehren ihren Helden derweil noch immer, auch wenn Taylor heute nur noch auf Showveranstaltungen Pfeile wirft. Als sein designierter Nachfolger gilt der Niederländer Michael van Gerwen, aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste und dennoch immer auf dem Boden geblieben. Konkurrenz macht ihm allerdings der englische Landsmann von Taylor, Rob Cross, der „The Power“ bei dessen letzter WM im Finale bezwingen konnte.

Das deutsche Tennis und seine Idole

Mit Boris Becker hatte Deutschland für viele Jahre seinen Tennis-Helden gefunden und einen weiteren Nationalsport gefunden. Mit gerade einmal siebzehn Jahren gewann der Rotschopf das prestigeträchtige Turnier in Wimbledon. Es folgte eine Weltkarriere, die jedoch immer wieder an den hohen Erwartungen der Öffentlichkeit zu scheitern drohte. Heute, etwa dreißig Jahre später, ist von der damaligen Euphorie nicht mehr viel übrig geblieben. Becker selbst ist in eine Privatinsolvenz gerutscht und der Boulevard berichtet mehr über das Privatleben des Ex-Tennisstars als über seine sportliche Karriere. Diese ist allerdings noch längst nicht vollständig zum Stillstand gekommen. Zeitweise trainierte der Badener das Tennis-Ass Nowak Djokovic aus Serbien. Insgesamt sieben Grand Slam Siege konnte das Team zwischen 2013 und 2016 einfahren. Im Tennis beinahe unerreicht.

Steffi Graf und neue Sterne am Tennishimmel

Neben Boris Becker gab es auch im Tennis der Frauen einen Namen, der für immer mit dem Sport verbunden bleibt. Steffi Graf, die Frau des amerikanischen Superstars Andre Agassi, machte ein ganzes Land mit ihren Erfolgen stolz. Auch sie gewann die wichtigsten Wettbewerbe und überzeugte mit ihrer sympathischen Art. Eine weitere Gemeinsamkeit mit Boris Becker: Auch sie stammt aus Nordbaden.